Kaalay la!

Konzeptentwicklung und -evaluation von Kinder- und Jugendfreizeiten für und mit jungen Geflüchteten

„Kaalay la!“, das ist Somali für „Komm mit!“ und eine Einladung für Kinder und Jugendliche mit ganz unterschiedlichen Lebens- und Fluchtwegen, an Kinderfreizeiten oder Jugendprojekten teilzunehmen.

Ziel des Projektes war die Entwicklung von Konzepten für verschiedene Formate von Kinder- und Jugendfreizeiten, die besonders junge Geflüchtete auf individuell passende Weise stärken und deren Talente und Kompetenzen sichtbar machen. Die Anliegen der verantwortlichen Pädagog*innen standen ebenfalls im Fokus des zweijährigen Projektes. Durch Vernetzungs- und Fortbildungsstrukturen wurden sie von 2016 bis 2018 in ihrer Arbeit mit jungen Geflüchteten in Nordrhein-Westfalen unterstützt und sensibilisiert. Auf diese Weise wurde ein Beitrag zu einer gelingenden Zusammenarbeit in interkulturell gemischten Gruppen geleistet. Alle Freizeitangebote richteten sich sowohl an unbegleitete und begleitete Geflüchtete im Alter von 6 bis 16 Jahren, als auch an Kinder und Jugendliche aus Deutschland.

transfer e.V.
Dr. Werner Müller
Grethenstr. 30
50739 Köln
werner.mueller@transfer-ev.de
www.kaalayla.de

Das Projekt gliederte sich konkret in folgende Handlungsebenen:

  • Konzeptionelle Entwicklung von Freizeitangeboten durch Projektpartner aus der Freien Kinder- und Jugendhilfe, kirchliche Träger und Schulen in NRW: Fußballfreizeit, Sprachcamp, Sommerzeltlager, Zirkusprojekt, Stadterkundung, theaterpädagogisches Projekt.
  • Empowerment von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Fluchterfahrung durch Betreuer*innen-Schulungen für Freizeitprogramme.
  • Fachtage, Coachings, Mitarbeiter-Schulungen und Fachberatung für pädagogische Fachkräfte und ihre Organisationen: Unterstützungsangebote in den Bereichen Umgang mit Sprache oder sprachreduzierten theater- oder zirkuspädagogischen Angeboten, Psychotraumatologie, der diversitätsbewussten Bildung und den rechtlichen Rahmenbedingungen.

Das Projekt wurde von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW gefördert. Die Koordination lag bei transfer e.V. Die wissenschaftliche Begleitung übernahm der Forschungsschwerpunkt Nonformale Bildung der Technischen Hochschule Köln.